Bundesweiter Bildungsstreik mit Banküberfall – Schülerunion Rheinland-Pfalz distanziert sich

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in Aus den Verbänden vom 11. Juni 2009

Die Schüler Union Rheinland-Pfalz blickt voller Besorgnis auf den für den Zeitraum vom 15. bis 19. Juni 2009 angesetzten bundesweiten so genannten Bildungsstreik. Hierzu haben neben den Landesschülervertretungen auch andere, hauptsächlich linke Organisationen wie z.B. das Revolutionär Sozialistische Forum oder auch die Rote Antifa aufgerufen. Ziel des Streiks soll sein, auf die Missstände im deutschen Bildungssystem aufmerksam zu machen.

Um auf sich aufmerksam zu machen planen die Veranstalter unter anderem den „Banküberfall zum Bildungsstreik“. Hierzu sollen am 17. Juni im gesamten Bundesgebiet Bankhäuser von Schülern und Studenten besetzt werden um auf die vermeintlichen Missstände im Bildungssystem hinzuweisen und mehr Geld für Bildungsmittel zu fordern.

Die Schüler Union Rheinland-Pfalz lehnt diese Form des Protests jedoch strikt ab. Stattdessen fordert die größte unabhängige Schülerorganisation der Bundesrepublik verstärkt Gespräche mit den Verantwortlichen in der Bildungspolitik.
Mit großer Sorge beobachtet die Schüler Union vor allem die Tatsache, dass sich die LandesschülerInnen-Vertretung (kurz: LSV) in Rheinland-Pfalz anscheinend voller Begeisterung dieser Idee angeschlossen hat und nun ihrerseits versucht, Schüler in Rheinland-Pfalz für den Streik zu mobilisieren.

Dazu der stellvertretende Landesvorsitzende der SU Torsten Michalsky: „Die LSV zeigt hier einmal mehr ihr wahres Gesicht. Sie ist schon lange nicht mehr eine Vertretung für alle Schüler in Rheinland-Pfalz sondern lediglich ein Spielball linker Interessen. Bereitwillig schlägt sie sich auf die Seite von linksextremistisch beeinflussten Organisationen wie z.B. der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend, einer der DKP nahe stehenden Jugendorganisation.“

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Auch der Landesvorsitzende Hendrik Wessling beklagt: „ Die Landesschülervertretung  trägt mit ihren Aktionen dazu bei, dass Schüler in Rheinland-Pfalz bald in einem Atemzug mit Linksextremisten genannt werden. Sie vernachlässigt vollkommen die große Mehrheit der Schüler die mit solchem linken Gedankengut absolut nichts zu tun haben wollen.“

Die Schüler Union fordert die Schüler dazu auf, vom 15. bis 19. Juni ganz normal den Unterricht zu besuchen und sich nicht den Streiks anzuschließen.




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