Junge Union Mainz steht auf gegen Aktion „Austritt zum Hasenfest“

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in Aus den Verbänden vom 3. April 2012

Mainz. Verständnislos zeigt sich die Junge Union Mainz über die geplante Aktion „Austritt zum Hasenfest“. „Durch die Formulierung der Homepage macht diese Gruppe deutlich, dass es ihr nur um undifferenziertes Erzeugen von Stimmung gegen den christlichen Glauben geht“ erklärt Janina Diehl, Kreisvorsitzende der Jungen Union Mainz. „In der heutigen Zeit müssen wir froh sein, dass es Menschen gibt, die unsere christlichen Traditionen weiterhin pflegen und erhalten.“

„Das für diese Aktion einer frustrierten Spaßgruppierung der wichtigste christliche Feiertag gewählt wurde, ist ein Schlag ins Gesicht für alle gläubigen Menschen in Deutschland”, sagte Florian Weichsler, Vorstandsmitglied der JU Mainz. „Hier wird versucht mit einem Bild über die Kirche Angst zu schüren, dass nichts mehr mit der heutigen Realität zu tun hat. Den Organisatoren fehlt es offenkundig genau an der Toleranz, die sie von den christlichen Kirchen so gerne einfordert“, so Florian Weichsler weiter.

Die Junge Union Mainz kündigt daher für diesen Tag eine Gegenaktion an, bei der wir den Vorurteilen dieser Spaßguerilla  aktiv durch Fakten entgegentreten wollen. „Viel soziales Engagement würde in Deutschland und der Welt verloren gehen, wenn die christlichen Kirchen ihre Arbeit einstellen würden. Zwar gab es auch dunkle Kapitel in der Kirchengeschichte, über die man aufklären muss, aber das Licht überwiegt den Schatten bei weitem. Daher ist es wichtig, dass wir in unserem christlich geprägten Land auch aufstehen, wenn unsere Geschichte und Tradition auf eine solche Weise verhöhnt wird,“ führt Janina Diehl aus.

Den Flyer der JU zur Gegenaktion gibt’s hier!




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Komentare (15)

 

  1. Hase sagt:

    Sorry Leute, aber das mit dem sozialen Engagement ist ja wohl mal total daneben. Es gibt Unmengen an nicht-kirchlichen Organisationen, die genau das Gleiche leisten, wie die Kirchen. Und z.B. in Ostdeutschland gibt es kaum Krankenhäuser, Schulen und Kitas, die in kirchlicher Trägerschaft sind und trotzdem ist da die Welt nicht untergegangen. Dass durch die Verminderung der Macht der Kirchen also in irgendeiner Form soziales Engagement zurückgehen würde ist totaler Blödsinn. Also bitte argumentiert etwas sauberer. Danke!

  2. Des Hasens lange Ohren sagt:

    Leute, wenn ihr es liebt, dass euch uralte unzeitgemäßge Bücher, dessen Hauptnutzung die Manipulation, die systematische Unterdrückung der Menschen und die Machtsicherung von teilweise Schwerpädokriminellen Suspekten dient. Welches weiter noch zur Rechtfertigung von Massakern, Genoziden und jahrtausende anhaltenden Rasissmus genutzt wird, bitte. Glaubt daran und werdet glücklich bei dem Gedanken nie auch nur in die Nähe des Baumes der Erkenntnis kommen zu können (brave Schäfchen brauchen ja eh keine eigene Meinung). Aber drückt dieses festgefahrene Glaubenskonstrukt nicht mit aller Macht anderen Menschen auf, die in der Lage sind erstnhafte Kritik zu formulieren. Aber süß, dass ihr versucht es als Spaß herunterzumachen.

    • Christoph sagt:

      Nur mal so als Anmerkung zum “Verfahren”: Zu seiner Meinung darf man ruhig stehen, weshalb man seine richtige email-Adresse angeben sollte. Sie wird ja nicht veröffentlicht.

  3. Christoph sagt:

    Und noch mal was in der Sache: Atheisten mit missionarischem Eifer, andere Menschen vom Atheismus zu überzeugen, sind irgendwie sowas von Retro.

    Anstatt weniger privatem, also auch kirchlichem, gewerkschaftlichem und Vereins-Engagement in der Erfüllung sozialer Aufgaben bräuchten wir mehr!

    Und mal davon abgesehen, dass ich mir als Christ eine christiliche Prägung der Aufgabenwahrnehmung wünsche: Derzeit sehe ich nirgendwo gesellschaftliche Kräfte, die in der Lage sind, im sozialen Sektor auch nur annähernd das zu leisten, was die Kirchen tun.

    • Anais Mura sagt:

      Ausgestattet mit 98% staatlicher Förderung, einem aktuellen Quasimonopol im sozialen Sektor und und Dumpinglöhnen im Beschäftigungssektor, ist es kaum verwunderlich, daß Kirchen ihre erdrückende Marktmacht zu nutzen wissen.
      Unter gleichen Bedingungen könnte jede beliebige Institution tendeziell bessere Arbeit liefern, da nicht missionarisch durchsetzt.

      • Christoph sagt:

        Woher kommt denn die Zahl von 98% staatlicher Förderung? Und in der Sache: Die meisten Leute, die sich für eine Einrichtung in kirchlicher Trägerschaft entscheiden, tun dies weil ihnen die Qualität der geleisteten Arbeit dort passt. Es wird eben neben Sorge ums körperliche Wohl auch Seelsorge geleistet. Wieso eine solche – meist frei gewählt – “missionarisch durchsetzte” Arbeit tendenziell schlechter sein soll, verstehe ich nicht. Wer nicht in ein Krankenhaus in kirchlicher Trägerschaft gehen will, geht eben in ein anderes.

  4. Benjamin sagt:

    “Zwar gab es auch dunkle Kapitel in der Kirchengeschichte, über die man aufklären muss, aber das Licht überwiegt den Schatten bei weitem.”

    Da habe ich meine Zweifel! Ein enormer Teil der Errungenschaften der modernen Welt – sowohl gesellschaftlicher als auch wissenschaftlicher Fortschritt – wurde gegen den Willen der Kirchen durchgesetzt!

    Man kann sich über die Aktion “Austritt zum Hasenfest” streiten, vielleicht schießen die Veranstalter hier tatsächlich etwas über das Ziel hinaus. Aber: ich sehe in den Stellungnahmen der Kirchen und auch der Jungen Union eher einen ängstlichen Abwehrreflex. Es ist doch erfrischend, dass sich die “andere Seite” (Atheisten, Freidenker, Humanisten und Co.) auch mal etwas deutlicher zu Wort melden! Auch sie gehören zur deutschen Bevölkerung und zwar zu mindestens einem Drittel.

  5. God-Eater sagt:

    Zu dem gesamten “Den Organisatoren fehlt es offenkundig genau an der Toleranz, die sie von den christlichen Kirchen so gerne einfordert”-Komplex:

    Die einzige sinnvolle Forderung, die eurem Haufen noch entgegengebracht werden sollte ist, eine zeitnahe (ob ihrer Überfälligkeit, umso dringendere) radikale Säkularisierung.

    Das Leben ist viel schöner ohne Ostern!

    Kirchenaustritte vergesellschaften!

  6. kürmann sagt:

    „In der heutigen Zeit müssen wir froh sein, dass es Menschen gibt, die unsere christlichen Traditionen weiterhin pflegen und erhalten.“
    überseht Ihr dabei nicht, dass es bei der christlichen auslegung des osterfestes längst nicht mehr um “unsere tradition” geht, wenn dieses vereinnahmende “wir” die deutsche gesellschaft im gesamten meinen soll? etwa 50% aller deutschen bekennen sich nicht (mehr) zum christlichen glauben, und selbst bei vielen christen überwiegt die ostereiersuche gegenüber der andacht an den tod der figur jesu christi, wie sie von der kirche gezeichnet und tradiert wird.
    die heidnischen wurzeln des festes muss ich Euch sicher nicht erläutern; ebensowenig das tradition und brauchtum immer im wandel begriffen ist.
    ich kann weihnachten mit christkind und liturgischen werken begehen, genauso gut mit weihnachtsmann und tanne; mit braten und geschenken, oder unverkrampft ohne zierat mit meinen nähesten.
    ich kann an ostern den kirchenkalender in den mittelpunkt rücken oder schlicht den kindern durch das verstecken von kleinigkeiten freude machen und das zusammensein mit der familie genießen.

    es steht niemandem zu, der allgemeinheit vorzuschreiben, wie diese tage zu gestalten sind. das christentum hat diese einst heidnischen feiertage selbst nur vereinnahmt, umgedeutet und instrumentalisiert. niemand käme jedoch auf die idee, christen dazu anzuhalten, das aurora-fest im germanischen sinne zu begehen oder statt “weihnachten” mit krippenspiel etc. einfach nur die wintersonnenwende zu feiern.

    wie schön wäre es, wenn ihr von Eurer monokulturell-christlichen auffassung des kalenders ablassen und im 21. jahrhundert ankommen könntet.

  7. sandra sagt:

    Habe mir die Hasenfestaustrittsseite ebenfalls angesehen. Nach meiner Interpretation wird dort Kirche und christlicher Glaube getrennt. Ich sehe also bei einem Kirchenaustritt keine Gefahr für moralische/traditionelle Grundwerte. Im Gegenteil:Die kritische Auseinandersetzung mit vielleicht festgefahrenen Werten ist für mich ein gutes Zeichen! Ihrem Text sehe ich jedoch einen Widerspruch: Entweder handelt es sich um eine gelangweilte Spassgruppe, die eh nicht zur Targetzone der JU gehört -oder einer ernstzunehmenden Bedrohung, der man mit Aktion begegnen muss. Ich persönlich halte Glauben für Privatsache. Parteiaktionen,die Geld kosten und Amtsbesucher, die ihrem Austrittsrecht nachgehen, verunsichern wollen, lehne ich ab.

    • Christoph sagt:

      Glauben ist eben keine Privatsache! Glaube lebt davon, in die Öffentlichkeit getragen zu werden. Missionierung gehört zu beinahe allen Religionen. Das Paradigma unter dem der aufgeklärte Staat damit umgehen soll ist religiöse Neutralität. Die Bürger untereinander, ob religiös oder nicht, sollten tolerant miteinander umgehen. Sie sollten den religiösen Gefühlen anderer mit Rücksicht entgegen treten. Daher wünsche ich mir Rücksicht auf mein Bedürfnis, am Karfreitag, als einem Tag der Einkehr und des Gedenkens an den Tod Jesu, nicht durch allzuviel öffentlichen Trubel gestört zu werden. Kritik an der Kirche zu formulieren, ist dabei aus meiner Sicht völlig OK. Meinetwegen auch provokativ. Man sollte sich aber bewusst sein, damit religiöse Gefühle verletzen zu können – aberwitzigerweise im Namen einer höheren Einsicht und humaner Toleranz!

      Hier ein schöner Beitrag aus rechtlicher Perspektive:

      http://www.lto.de/recht/hintergruende/h/tanzverbot-karfreitag-feiertag-flashmob/

  8. Des Hasens lange Ohren sagt:

    Christoph, retro ist die Tatsache unkritisch anzunehmen, dass eine Einrichtung, die Totalitär von einen Menschen geführt wird, der an anderer Stelle als geisteskranker in eine Anstalt eingewiesen werden würden, sobald er anfängt zu behaupten unfehbar zu sein, weil von Gott direkt im Vatikan gewählt und so.
    Eine Einrichtung, die auf Gleichberechtigung scheißt und Frauen immer noch als niedere Wesen wahr nimmt, die sich der starken Hand eines Mannes zu unterwerfen hat.
    Eine Einrichtung, die so gut zu den Menschen ist, dass sie ein eigenes komplett beschissenes Arbeitsrecht hat.
    Eine Einrichtung, die es in konservativer Manier auch mal Jahrhunderte am Stück nicht einsieht sich für irgendwas entschuldigen zu müssen.
    Eine Einrichtung, die auf Anziegen bezüglich pädophiler Aktivitäten ihrer Angestellten erstmal jahrelang mit kompletter Ignoranz antwortet.
    Aber zum Glück gibts auf politischer Ebene in unserem sekularisiertem Staat die CDU, die das alles auch richtig schön breit in die Gesellschaft tragen kann und auch mal Flüchtlinge, die vor Krieg, Hunger und Sklaverei wegrennen als Ilegal zu bezeichnen und durch Frontex töten aber abfertigen lassen. Was ein Glück gibt es Christen, die das mit der Nächstenliebe so wie zur Zeit der Kreuzzüge handhaben, ihr seid echte Helden!

    (Und ist klar, ich geb euch meinen Name und meine Mailadresse, danke für den Versuch aber so verblödet wurde ich durch unserer Gesellschaft noch nicht)

  9. Jan sagt:

    Hier einige Fragen an die JU RLP:
    Warum muss man froh sein, dass es Menschen gibt, die eure christliche Tradition pflegen?
    Wie kommt ihr darauf, dass es sich bei der Aktion “Austritt zum Hasenfest” um eine Spaßgruppe handelt, noch dazu um eine frustrierte? Nur weil man etwas humorvoll formuliert (schon mal was von rhetorischen Mitteln gehört?), heißt das noch lange nicht, dass es nicht um einen ernsten Inhalt geht.
    Wieso denkt ihr, die Aktion ziele darauf ab, Angst zu schüren? Das Gegenteil ist der Fall!! Sie soll die Angst vor dem Austritt nehmen und aufklären!
    Die Aktion soll zum Nachdenken anregen! Auch den Kirchen kann es doch nicht recht sein, wenn in ihren Reihen lauter Menschen sind, die die fundamentalen Grundsätze der Instutionen nicht mittragen.

  10. A.H.Driskel sagt:

    Ich weiß ja, daß die schwarzen Ritter geistig auf einer Einbahnstraße reiten, aber der Fakte, daß die Kirchen ihre Dienstleistungen bezahlt bekommen vom Staat und damit von der Allgemeinheit, zur der auch jeder kleine arme Atheist gehört.

    Das heißt die Allgemeinheit darf einen Monopolbetrieb stützen, der seine Arbeitnehmer auch noch diverser Menschenrechte im Namen der Religion berauben darf und es ablehnen darf, daß eine jener Gestalten, die nicht in diesem Glaubensbetrieb tätig ist, aber für ihn bezahlen darf, noch nicht einmal eine echte Chance hat eine Karriere im Bereich der Wohltätigkeit zu ergreifen, weil der Monopolbetrieb Menschen ohne oder eines anderen theistischen Glaubens

    Ich darf daran erinnern, daß jeder christliche Feiertag aus dem römischen Festkalender stammt und lediglich christianisiert wurde, an Weihnachten pflegte man vor der blutigen christlichen Machtübernahme Sol invictus, den Reichsgott zu ehren und zu feiern.

    Wo ist da also jetzt die Moral?

    Zudem ignoriert man mal wieder, daß Menschen von Grund auf gut sind, ziehen wir einmal Politiker, Psychopathen und andere Sonderlinge ab, und jemand, der hilft, auch ohne Kirche helfen würde.

    Menschen sammeln keine Spenden, arbeiten nicht als Pfleger, geben keine Spenden, kümmern sich nicht um andere, …, um einer Religion zu dienen oder gar einem theistischen Einbildung, sie tun das, weil sie es so wollen. Andernfalls gäbe es keinen WWF samt Infrastruktur.

    Zudem darf man anführen, daß das Monopol der Kirchen im sozialen Bereich auch ein ziemlich mieser Trick ist, der die Menschen durch das Schauspiel der absoluten Gutartigkeiten der Kirchen in die Abhängigkeit treiben soll, man sieht ja an den Muslimbrüder im nahen Osten, daß soziales Engagement in Verbindung mit Religion selten dem Wohl der Menschheit geschuldet ist, sondern viel mehr der Gier nach Macht und Kontrolle.

    Religionen brauchen keinen Theismus, der Theismus aber die Religion und der Atheismus ist Feind des Theismus und der theistischen Religion, was aber nicht heißt, daß man jeden Gläubigen zu einem Atheisten machen möchte, man möchte lediglich dem Gläubigen darauf hinweisen, daß er seine Menschenrechte immer besitzt, auch wenn er einer Religion angehört, daß man Religion sehr wohl mit Vernunft und Logik begegnen muß, denn Religionen lügen, machen aus Märchen Wahrheit und machen aus Fakten Lügen. Oder hat einer von den Erzchristen in ihren Reihen Kenntnis davon, daß ihr Gott, wie es im alten Testament geschrieben steht, eine Gemahlin hat, die man auch aus anderen Quellen kennt. Archäologische Funde im heutigen Israel lassen die Verehrung eines oder verschiedener Götterpaare vermuten. Denn es gibt der Darstellung von Götterpaaren dort vieler bis in das letzte vorchristliche Jahrhundert. Die Aufrufe Ungläubige, Leute, die sich nicht bekehren lassen wollten, Leute, die den Glauben verlassen haben, zu töten und Frauen in der Kirche unter das Kopftuch zu zwingen, scheinen auch nicht zum Grundwissen der Christenheit zu gehören.

    Und dann diese Märchen und Mythen des alten Testaments, die unschuldigen Kindern als Wahrheit verkauft werden, während ihnen verschwiegen wird, daß
    die Juden die Babylonier in erster Linie aus Neid und Haß so negativ darstellten (dafür die blutgierigen Assyrer als Helden feierten) oder wie sehr doch Moses Nilfahrt der des Horus gleicht oder daß auch die Baal-Verehrer keine Kinderopfer brachten, wie es ihre Bibel erzählt, sondern die Leute die Sitte bei der Geburt verstorbene Kinder bei einer Statue zu bestatten als Bitte an den Gott oder Göttin die Eltern in Zukunft vor solch einer unangenehmen Erfahrung zu bewahren, oder diese Lüge vom Kindsmord des Herodes, die man gelehrt bekommt.

    Es ist gruselig, was für Lügen oder unsaubere Inhalte, jene, die aus dem Verschweigen widersprüchlicher und anderer Stellen bestehen, in den Kirchen dem Publikum aufgetischt werden.

    Wenn jemand glauben will, kann man ihn oder sie nicht daran hindern, aber man kann dafür sorgen, daß er oder sie nicht Lügen Glauben schenken und später, wenn die Wahrheit ans Tageslicht kommt, enttäuscht und zornig sind, weil sie betrogen wurden. Als ehemaliger Christ kann ich dazu nur sagen, es ist verdammt unangenehm, wenn man immer wieder sieht, daß die kindliche Naivität ausgenutzt wurde, um Lügen als Wahrheit anzusehen, die man auch noch als Erwachsener glauben soll.

    Der Humanismus gehört ja nicht nur uns gottlosen Geistern, auch wenn einige von uns das zu glauben scheinen, Lügen mag nicht immer böse sein, aber seine Gläubigen anzulügen, nur damit die brav spuren und in einer Lüge leben, das ist wider der Vernunft, der Menschlichkeit und den Menschenrechten.

  11. Jan sagt:

    Den Niedergang des Glaubens in Europa mag man daran ablesen, mit welch missionarischem Eifer Atheisten im Kommentarbereich selbst einer JU-Seite predigen und dabei sowohl Vernunft, Geschichte als auch Moral auf ihrer Seite sehen.
    Als Christ kann man in all ihren Zeilen doch nur Verzweiflung und Verlorensein finden und man wünscht ihnen, daß sie doch noch das Licht finden.

    Richtig ist allerdings, daß die institutionelle Vermischung von Kirche und Staat vielleicht den Kirchenfunktionären à la Käßmann nützt, das Christentum allerdings schwächt, vor allem, indem es einerseits den Atheisten zahlreiche Strohmänner bietet und andererseits die Kirche korrumpiert.

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