Direkt beim Herzen abgeholt

von Aline Kern
in Allgemeines vom 02.28.2010

Julia Klöckners Vorstellungstour unter dem Motto  ”Wir zählen auf Sie” startete in Bingen mit über 700 Besuchern – und wurde medial, vor allem aber auch für die Anwesenden ein voller Erfolg!

JU Landesvorstandsmitglied Aline Kern aus Schweppenhasuen im Wahlkreis Bad-Kreuznach: “Es hat sich als absolut richtig erwiesen in moderner, neuer Form diese 5 Foren für die Basis der CDU durchzuführen.  Diese Veranstaltungsform hat es in der Geschichte der CDU Rheinland-Pfalz bisher nicht gegeben. Sie passt Perfekt zur Kandidatin!” Mit Julia Klöckner bekäme die CDU Rheinland-Pfalz eine junge Spitzenkandidatin mit vollem Elan, die zeige, wie sie die gebeutelte Partei neu ausrichten will.

Unten im Publikum stehen JUler mit T-Shirts und dem neuen Slogan “Wir zählen auf Sie”. Auf gleicher Höhe mit ihnen stellt sich die designierte Spitzenkandidatin der CDU Rheinland-Pfalz und parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vor, zeigt Familienbilder, Kinderfotos und Bilder ihrer Freizeitbeschäftigungen und ihrer politischen Arbeit.

Mit dieser fast persönlichen “Diaschau” lässt die die familienverbundene Winzerstochter aus Guldental im Kreis Bad Kreuznach die Gäste etwas an ihrem persönlichen Leben teilhaben. Politisch besonders wichtig sind ihr christliche Werte und Grundsätze. In ihrem Berliner Büro hängt ein Kreuz. Sie sagt: “Ich bin für Freiheit, statt Gleichmacherei!”

Neben dem in der Anfangsphase wichtigen persönlichen Kontakt von Partei und Kandidatin legt Julia Klöckner gleich wert auf erste inhaltliche Duftmarken. Sie dankt dem CDU Landesvorsitzenden Christian Baldauf für die Unterstützung:” Danke lieber Christian, du hast den Motor angeworfen.”

Sehr wichtig ist ihr das Thema Bildung für die Zukunft unseres Landes: “Keine Landesregierung darf eine halbe Millionen für Boris Becker ausgeben und dann kein Geld für die Bildung unserer Kinder haben!” Die Sozialdemokraten ließen sich von Posten und Machterhalt leiten. Julia Klöckner aber geht es um neue Inhalte verbunden mit einem neuen Politikstil. Gleich im Anschluss an die Vorstellung ist das Führungstrio der CDU Rheinland-Pfalz für Anregungen und Fragen offen. In die Gestaltung des Regierungsprogramms 2011 soll die Basis der CDU mit einbezogen werden. Hierfür sind die begonnen Foren ein Anfang. Sie sind wichtig um zu erfahren, welche Themen den Mitgliedern besonders unter den Nägeln brennen.

Apropos Mitglieder: Bei denen im Saal ist eine Aufbruchstimmung spürbar. In Bingen und Mendig sieht man volle, mit stehenden Menschen gefüllte Säle – kein Wunder: Es macht einfach richtig Spaß, die verjüngte Riege der CDU Rheinland-Pfalz zu erleben. Eine Frau aus Mainz meint: “Mich hat Frau Klöckner direkt beim Herzen abgeholt”. Minutenlange stehende Ovationen bestätigen diese Aussage. Die Gäste der Foren sind danach auf jeden Fall vom “Julia Virus” infiziert.

Am Ende des Forums in Bingen kommt nochmal der jüngste Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und Ehrenbürger Europas zu zweifelhaften Ehren. Julia Klöckner: “Helmut Kohl war zur Wahl zum Ministerpräsident 39. Ich werde zur Wahl in 2011 38 1/2 Jahre alt sein und wir Frauen sind ja immer ein wenig weiter”

Alle Regionalforen können per twitter und facebook verfolgt werden. Unter www.twitterwallr.com/cdurlp ist eine Twitterwall eingerichtet, die Beiträge mit dem Hashtag #cdurf wiedergibt.

Die Termine der nächsten Foren:

Regionalforum Trier: 26. Februar 2010, 19.00 Uhr, Europahalle, Kaiserstraße 29, Trier

Regionalforum Pfalz: 1. März 2010, 19.00 Uhr, Congress Centrum, Stephan-Cosacchi-Platz 5, Frankenthal

Regionalforum Westerwald: 5. März 2010, 19.00 Uhr, Unikat-Eventhalle, Halsschlag 6, Siershahn




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  1. Aline sagt:

    Schaut mal das Video des SWR aus der Ländersache vom 25.02.2010, 20.15 Uhr an.
    Tolle Aufzeichnung der Regionalforen!

    http://www.swr.de/laendersache-rp/-/id=100894/did=6051954/pv=video/nid=100894/1tingsw/index.html

    LG Aline

  2. Simon sagt:

    Wie kann man ein “Wachstumsbeschleunigungsgesetz” und Steuergeschenke für Hoteliers im Bund verabschieden und sich dann darüber beschweren, dass im Land zu wenig Geld für Bildung da wäre? Außer dieser Janusköpfigkeit bleiben inhaltlichen Duftmarken sehr vage und duften in ihren Andeutungen zwischen den Zeilen betrachtet als “Marktradikalismus statt sozialer Gerechtigkeit” nicht gerade nach Rosen, sondern nach einem alten Neoliberalismus, der die Welt gerade in eine schwere Finanz- und WIrtschaftskrise geführt hat. Und ein Kreuz im Büro ersetzt die christliche Nächstenliebe in der Politk noch lange nicht.

  3. Martin Senne sagt:

    Kurze Gegenfrage zu meinen Vorredner:
    Wie kann man Millionen in Freizeitparks versenken, wo doch durch dieses versenkte Geld über Jahre hinweg viele neue Lehrerstellen geschaffen hätten werden können?
    Also: Bitte immer erstmal vor der eigenen Haustür kehren…

  4. Markus sagt:

    Wollen die Jusos jetzt Front gegen Positionen der Mutterpartei machen?

    In Tourismuspolitischen Leitlinien der BT-Fraktion und einem Antrag der Bayern hat die SPD in der Vergangenheit gerade diese Absenkung der MWSt. für Hotels gefordert…

  5. Markus sagt:

    Zuwenig Geld für Bildung hat man in RLP vor allem, weil deine geliebte SPD-Regierung fast 20 Jahre rücksichtslos Schulden angehäuft hat.

    Und das nicht nur in schlechtem Jahren wie dieser Wirtschaftskrise, sondern selbst bei Hochkonjunktur. Ein vernichtendes Urteil fällt darüber der Landesrechnungshof.

    Dieses Wirtschaften auf Kosten der jungen Generation hat nichts mit christlicher Nächstenliebe in der Politik zu tun!

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