Thema Atomkraft – Chapeau Herr Röttgen
Bundesumweltminister Norbert Röttgen weist den Weg in eine zukunftsorientierte Energiepolitik. Er hat recht, wenn er darauf hinweist, dass die Kernenergie in der Bevölkerung immer weniger Akzeptanz findet. Diese Ängste müssen ernst genommen werden und dürfen nicht einfach übergangen werden. Aus diesem Grund muss sich die CDU sehr gut überlegen, ob die Kernenergie eines ihrer zentralen politischen Leitthemen sein soll.
Zudem sind die erneuerbaren Energien ein entscheidender Wirtschaftsfaktor der Zukunft. Die Bundesregierung muss sich dafür stark machen, dass die erneuerbaren Energien weiter ausgebaut werden. Der Wirtschaftsstandort Deutschland darf seine Vorreiterrolle nicht aufgeben, sondern muss diesen Erfolgskurs weiter forcieren.
Es wird Zeit, dass die Junge Union bei diesem Thema wieder zur inhaltlichen Speerspitze der CDU wird. Die politische Modernisierung muss angetrieben und vorangebracht werden. Die Junge Union muss sich aktiv für die energiepolitische Wende in der Bundesrepublik einsetzen und den Lösungsweg beschreiben, wie der Ausstieg aus der Atomkraft realistisch umgesetzt werden kann.

Der Autor:
Patrick Berberich ist stellvertretender Bezirksvorsitzender der JU Rheinhessen-Pfalz und stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU im Landkreis Kaiserslautern.
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Ich gebe Patrick Berberich grds. Recht, erneuerbare Energien sind die Zukunft der Energieversorgung, gerade im Hinblick auf die Wahrung unserer Erde auch für unsere Nachkommen. Doch wir benötigen auch eine Übergangslösung, bis die erneuerbaren Energieformen ausreichend ergiebig sind. Soweit sind wir leider noch nicht. Deshalb gebe ich dem CDU-Fraktionsvize hier recht, dass wir momentan noch im Hinblick auf den Aspekt Sicherheit der Energieversorgung vorübergehend auf die Atomkraft angewiesen sind.
Aber als langfristiges Ziel sollte der Vorschlag von Frau Merkel, mehr in Richtung Kernfusion zu forschen der richtige Weg sein. Die Bundes-JU hat diesen Weg ja auch begrüßt. Wenngleich es bis zur Umsetzung noch etwas Zeit braucht.
D. h. ein zukünftiger Mix aus erneuerbaren Energien und Energie aus der Kernfusion würde sowohl Versorgung der Energiesicherheit, als auch eine umweltschonende Produktion mit sich bringen.
Ich empfehle euch hier einen Artikel der Jungen Union Bendorf, der Anfang Januar auch in der Koblenzer Rhein-Zeitung abgedruckt worden ist:
http://ju-bendorf.generation-ju.de/content/news/64175
Also ich meinte mit dem CDU-Fraktionsvize den Koblenzer Bundestagsabgeordneten Dr. Michael Fuchs!