Junge Union trifft Elmar Theveßen und Markus Schächter
Der Medienpolitische Arbeitskreis der Jungen Union Deutschlands traf sich zu einer Reihe von interessanten Gesprächen beim ZDF in Mainz. Neben dem neuen Nachrichtenstudio standen Gespräche mit dem Stellvertretenden Chefredakteur Elmar Theveßen und dem Intendanten Markus Schächter auf dem Programm. 
Die Junge Union sprach sich entschieden gegen eine weitere Senkung des Niveaus der öffentlich-rechtlichen Fernsehprogramme aus. Gebührengelder sind gut investiert für objektive und gute Informationen. Für billige und schlechte „daily soaps“ oder Telenovelas sollte besser nicht allzu viel Geld ausgegeben werden. Die Verantwortlichen des ZDFs begründeten die vermehrte Produktion und Ausstrahlung solcher Sendungen mit der Notwendigkeit alle Zielgruppen der Gesellschaft anzusprechen. In Anbetracht des Auftrages des öffentlich-rechtlichen Rundfunkes ist die Argumentation zwar verständlich, aber gerade die beiden großen Fernsehanstalten ARD und ZDF sollten sich nicht nur dem öffentlichen „mainstream“ hingeben, sondern müssen in diesen Bereichen auch eine Vorbildfunktion wahrnehmen und vermehrt auf Bildung setzen. Hierzu passt das neue Konzept des ZDF in dem Bereich „Erklärung von komplexen Sachverhalten“ – gerade auch mit Hilfe des neuen Nachrichtenstudio. Erklärung und Aufklärung der Bürger ist und sollte eine zentrale Aufgabe des Senders bleiben. Hierfür sind Gebühren auch gut investiertes Geld.
Nebenbei: die Mediathek des ZDF ist wirklich einige Klicks wert. www.zdf.de
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